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Österreichtour 2007

Unser Ziel war die Zugspitzarena, also die Gegend Ehrwald, Lermoos und Biberwier. Um sechs Uhr in der früh ging es los und wir hatten eine stressfreie Fahrt nach Österreich. Gegen zwölf Uhr sagte die Tante vom Navi: "Sie haben ihr Ziel erreicht".
Nach dem einchecken im CUBE-Hotel Biberwier machten wir die erste Ausfahrt um die Gegend ein wenig zu erkunden.
ÖsterreichÖsterreich
ÖsterreichIn Lermoos besuchten wir kurz Georg Mott, den Chef der Bikeguiding-Zugspitzarena. Bei ihm hatten wir für die nächsten beiden Tage geführte Touren gebucht.
Tag 1:
Wir trafen uns morgens um 10:00 Uhr bei Georg Mott am Bikeguiding Büro. Nach einem kurzen Smalltalk über unsere Vorstellungen wusste Georg genau was wir am liebsten machten (Trail riden im S3 Format). Zu unserer Gruppe gesellte sich noch Ulrich aus Neuss (Hardcore Hardtailer) und ein Biker aus Switzerland. Aber ohne Fleiß kein Preis, zuerst ging es ca. 800 hm Waldautobahn hinauf. Auf dem Marienberg gönnten wir uns eine kurze Pause um dann den ersten Trail unter unsere Stollen zu nehmen.
...jetzt gehts los
Es war natürlich ein Hiddentrail den nur Insider kennen, danke an Georg.
Österreich
ÖsterreichUm unsere Energiespeicher wieder aufzufüllen, kehrten wir an der Marienberg Talstation ein und genossen bei einem Capuccino die warme Oktobersonne. Für den Nachmittag hatte Georg dann zwei Highlight auf Lager. den Verblockten XXXtrail und die neue Freeride-Strecke in Lermoos.
Freeeeeriden
Besonders die Freeride-Strecke hatte es mir angetan. Hier konnte ich das volle Potential von meinem Freeride-Bike abrufen. Und weil das so geil wahr, ließen wir uns mit dem Lift hochshutteln um die Freeride-Strecke noch mal mit erhöhtem Tempo abzureiten.
Um 17:00 Uhr waren wir wieder zurück: 1500 hm, flowige Abfahrten, was will man mehr.
Tag 2:
Zusammen mit einer Gruppe von 14 Schweizer "CC-Racern" ging es hoch zur Grubik Bergstation.
13 Km und 1000 hm mit einem Freerider sind nicht wirklich lustig. Der Vorteil der Schweizer "CC-Racer" mit 11 Kg Carbonfullys, Klickis usw. war Bergauf nicht wegzudiskutieren.
Aber wo es hoch geht, muß es auch wieder runter gehen!!!
Nach einer kurzen Verschnaufspause, Gipfelfotos und Sattel in Downhillstellung geht's los. Die Abfahrt war, bis auf wenige Stellen, mit Vollgas zu fahren und Spaß pur. Zügig waren alle Schweizer überholt und die Abfahrt endete mit einer Umrundung des Blindsees. Es dauerte bis unsere Gruppe wieder beisammen war und die platten Racing Ralph's  der Schweizer wieder fahrtüchtig waren.
Österreich
Über cremige Trails guidete uns Georg zurück nach Lermoos . Den Vorschlag vom Georg: Lasst uns doch alle zum Abschluß des Tages nochmal die Freeride-Strecke runterbrettern, lehnten unsere Schweizer Bikefreunde dankend ab. Was sag uns das: Jedes Bike hat für die unterschiedlichen Geländeformen seine Berechtigung.ÖsterreichÖsterreich
Tag 3:
Heute unternahmen wir eine Tour ohne Guidebegleitung. Mittels Kompass-Karte hatten wir im Vorfeld eine Route ausgearbeitet. Nach Anfänglichen Schwierigkeiten, die richtigen Wege zu finden, ging es dann aber problemlos hoch zur Ehrwalder Alm. Eine kurze Pause war angesag, um einen Capuccino abgreifen, Riegel und Banane runterschlucken.   Weiter hoch zur Pestkapelle um von dort aus den Sebensee anzusteuern.
Nach einer kurzen Tragepassage stießen wir auf einen Trail, der mit Oberschenkel dicken Wurzeln verblockt war und unsere ganze Aufmerksamkeit forderte. Wir genossen die Idylle am Sebensee um dann in der Sebenseehütte einzukehren. Nach einer feinen Jause, Erinnerungsfotos und kurzem Sonnenbad machten wir uns auf den Heimweg.
Fazit:
Österreich wir kommen wieder...
ÖsterreichÖsterreich

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