Unser
Ziel war die Zugspitzarena, also die Gegend Ehrwald, Lermoos und
Biberwier. Um sechs Uhr in der früh ging es los und wir hatten eine
stressfreie Fahrt nach Österreich. Gegen zwölf Uhr sagte die Tante vom
Navi: "Sie haben ihr Ziel
erreicht". Nach dem einchecken im CUBE-Hotel
Biberwier machten wir die erste Ausfahrt um die Gegend ein wenig zu
erkunden. |   |
 | In
Lermoos besuchten wir kurz Georg Mott, den Chef der
Bikeguiding-Zugspitzarena. Bei ihm hatten wir für die nächsten beiden
Tage geführte Touren gebucht. |
Tag 1: Wir
trafen uns morgens um 10:00 Uhr bei Georg Mott am Bikeguiding Büro.
Nach einem kurzen Smalltalk über unsere Vorstellungen wusste Georg
genau was wir am liebsten machten (Trail riden im S3 Format). Zu
unserer Gruppe gesellte sich noch Ulrich aus Neuss (Hardcore
Hardtailer) und ein Biker aus Switzerland. Aber ohne Fleiß kein Preis,
zuerst ging es ca. 800 hm Waldautobahn hinauf. Auf dem Marienberg
gönnten wir uns eine kurze Pause um dann den ersten Trail unter unsere
Stollen zu nehmen. ...jetzt
gehts los Es war natürlich ein Hiddentrail den
nur Insider
kennen, danke an Georg. |  |
 | Um
unsere Energiespeicher wieder aufzufüllen, kehrten wir an der
Marienberg Talstation ein und genossen bei einem Capuccino die warme
Oktobersonne. Für den Nachmittag hatte Georg dann zwei Highlight auf
Lager. den Verblockten XXXtrail und die neue Freeride-Strecke in
Lermoos. Freeeeeriden Besonders
die Freeride-Strecke hatte es mir angetan. Hier
konnte ich das volle Potential von meinem Freeride-Bike abrufen. Und
weil das so geil wahr, ließen wir uns mit dem Lift hochshutteln um die
Freeride-Strecke noch mal mit erhöhtem Tempo abzureiten. Um
17:00 Uhr waren wir wieder zurück: 1500 hm, flowige Abfahrten, was will
man mehr. |
Tag 2: Zusammen
mit einer Gruppe von 14 Schweizer "CC-Racern" ging es hoch zur Grubik
Bergstation. 13
Km und 1000 hm mit einem Freerider sind nicht wirklich lustig. Der
Vorteil der Schweizer "CC-Racer" mit 11 Kg Carbonfullys, Klickis usw.
war Bergauf nicht wegzudiskutieren. Aber
wo es hoch geht, muß es auch wieder runter gehen!!! Nach
einer kurzen
Verschnaufspause, Gipfelfotos und Sattel in Downhillstellung geht's
los. Die Abfahrt war, bis auf wenige Stellen, mit Vollgas zu fahren und
Spaß pur. Zügig waren alle Schweizer überholt und die Abfahrt endete
mit einer Umrundung des Blindsees. Es dauerte bis unsere Gruppe wieder
beisammen war und die platten Racing Ralph's der Schweizer
wieder
fahrtüchtig waren.
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| Über
cremige Trails guidete uns Georg zurück nach Lermoos . Den Vorschlag
vom Georg: Lasst uns doch alle zum Abschluß des Tages nochmal die
Freeride-Strecke runterbrettern, lehnten unsere Schweizer Bikefreunde
dankend ab. Was sag uns das: Jedes Bike hat für die unterschiedlichen
Geländeformen seine Berechtigung. |   |
Tag
3: Heute
unternahmen wir eine Tour ohne Guidebegleitung. Mittels Kompass-Karte
hatten wir im Vorfeld eine Route ausgearbeitet. Nach Anfänglichen
Schwierigkeiten, die richtigen Wege zu finden, ging es dann aber
problemlos hoch zur Ehrwalder Alm. Eine kurze Pause war angesag, um
einen Capuccino abgreifen, Riegel und Banane runterschlucken.
Weiter hoch zur Pestkapelle um von dort aus den Sebensee anzusteuern. | Nach
einer kurzen Tragepassage stießen wir auf einen Trail, der mit
Oberschenkel dicken Wurzeln verblockt war und unsere ganze
Aufmerksamkeit forderte. Wir genossen die Idylle am Sebensee um dann in
der Sebenseehütte einzukehren. Nach einer feinen Jause,
Erinnerungsfotos und kurzem Sonnenbad machten wir uns auf den Heimweg. Fazit: Österreich
wir kommen wieder... |
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